So war es.

Was war bisher? Erfahren Sie hier Details zur geschichtlichen Entwicklung. Zur Zeit der Gründung des Ortes war Weissig ein reiner sorbischer Ort mit einem deutschen Grundbesitzer namens „Niclaus von Weißig“. Im Laufe der Jahrhunderte siedeln sich immer mehr Deutsche an.
1777 werden 7 „besessene Mann“ (besitzende Männer), 10 Gärtner und 13 Häusler einschließlich ihrer Familien erwähnt. 1825 hat Weißig 30 Häuser mit 160 Einwohner. Bis 1830 erhöht sich die Zahl auf 201 Einwohner mit 34 Häusern und 38 Familien.

Durch die Eröffnung des Steinbruchs werden viele fremde Arbeitskräfte angezogen, so dass die Einwohnerzahl 1925 bereits 347 Einwohner beträgt. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem sich die Bevölkerungsstruktur grundsätzlich verändert. Während bis dato die Landwirtschaft betreibenden Berufe vorherrschen, arbeiten jetzt viele Männer hauptberuflich in der Industrie und betreiben nebenbei eine kleine Landwirtschaft.

Ein weiterer Anstieg der Bevölkerung erfolgt zum Kriegsende durch Umsiedler, 1947 durch die Eröffnung des Altersheimes und ab 1949 durch das Kinderheim. Der Höchststand wird 1952 mit 448 Einwohnern erreicht. In den 60er bis 80er Jahren ziehen viele, vor allem junge Bürger fort. 1992 beträgt die Einwohnerzahl nur noch 273. Durch die Schließung des Kinderheimes sinkt die Zahl erneut bis auf heute 307 Einwohner.

Im Laufe der Zeit, vorwiegend in diesem Jahrhundert, ist die Zahl der Sorben immer geringer geworden. Während 1884 noch 228 Sorben (83,2%) das dörfliche Leben bestimmen, sind es 1900 nur noch 131, im Jahre 1952 gar nur noch 32 (7,1%). Vermutlich waren es in der Zeit des Nationalsozialismus noch weniger, die sich auf Grund der nazistischen Rassenideologie und –unterdrückung zu ihrer sorbischen Herkunft bekannten.

Weiterführende Informationen stellt Manfred Prescher in Begebenheitenbereit.


14. -18. Jahrhundert

Ersterwähnung von Weißig, Kreis Kamenz, unter dem Namen „Wisok" im Zinsregister des Klosters St. Marienstern aus den Jahren 1374 bis 1382. Weißig gehörte nicht zu den Besitzungen des Klosters St. Marienstern; es war ein „freies Dorf“ und unterstand einem Verwalter (Dediczer), der Zins an das Kloster zu zahlen hatte.

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19. Jahrhundert

1837
Georg Christian Ludwig von Zehmen kauft das Rittergut Weißig am 27. September von seinen Verwandten für 32000 Taler
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1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

1907 - 1908 
Das neue, heutige Schloss wird erbaut und das alte Herrenhaus abgerissen..
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2. Hälfte des 20. Jahrhunderts

1949 - 1993 Im Schloss sind das Kreiskinderheim und die Schule untergebracht.
Das Schloss wird zum gesellschaftlichen und kulturellen Zentrum des Ortes.
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