1. Hälfte des 20. Jahrhunderts

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1907 - 1908 
Das neue, heutige Schloss wird erbaut und das alte Herrenhaus abgerissen..
1902     Die Felder des Zehmenschen Gutes werden an Weißiger Bauern verpachtet

1906 Das Ladengeschäft Boden erhält die Genehmigung zum Bierverkauf.

1907 - 1930
Auf dem Doberberg wird durch die Firma Siemens und Halske Grauwacke gebrochen. Durch die Ausbeute des Steinbruchs wird ein frühgeschichtlicher Ringwall zerstört.

1914 - 1918 18 Männer aus Weißig verlieren im 1. Weltkrieg ihr Leben.

1922     Das Dorf wird an das Stromnetz angeschlossen. Der Beschluss dazu wurde schon 1914 gefasst. Beim Aufstellen der Maste verunglückt ein Monteur in der Nähe des Gutes Jursch. Er stürzt vom Mast und stirbt.

1922 Der Gemeindebrunnen soll mit Zementringen ausgebaut werden. Die Ringe und einen neuen Ständer bezahlt Herr von Zehmen.

1923
Die Inflation macht auch vor Weißig nicht Halt.
Im Oktober kosten 100 Gramm Mettwurst 220 Millionen Mark.
Ein Arbeitsloser erhält monatlich zwischen 135 - 165 Mio. Mark.

1924 Als erste Gemeinde im Kreis Kamenz weiht Weißig für seine im I. Weltkrieg gefallenen 18 Männer ein Kriegerdenkmal ein.

1925  Als Nachtwächter wird der Auszügler Wilhelm Storch Nr. 31 eingesetzt. Gehalt tägl. 1 RM und jährlich 40 RM für Licht und Feuerung.

1927 Gründung des Männergesangsvereins.

1927 2. Februar; Kunath, Pächter des Kaufhaus Boden, beantragt das Aufstellen einer Radiostange (erstes Radio in Weißig). Genehmigung bis auf Widerruf, Schäden trägt der Nutzer.

1928 Das Fußballspielen im Dorf wird untersagt.

1927 - 1941 Georg von Zehmen übernimmt Schloss und Rittergut.

1930 14. Februar, Finanzierungsplan für Sportplatz wird erstellt.

1942   
Verkauft die Familie von Zehmen das Schloss für 155.000 Reichsmark an den Reichsbund für Deutsche Jugendherbergen. Aus dem Schloss wird ein Wehrertüchtigungslager für die Hitlerjugend.

1942 - 1945 Im barbarischen II. Weltkrieg fallen aus Weißig 22 Männer.

1945

21. April, ohne Gegenwehr besetzt die Sowjetarmee das Dorf.
1945

Herbst; die Schule wird ins Schloss verlegt und nun als dreiklassige Grundschule geführt.
1947

Im nun volkseigenen Schloss wird ein Altersheim eingerichtet.


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