Traditionen im Mai

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Das Maibaumstellen ist ein alter sorbischer Brauch, der in noch fast allen Dörfern unserer Gegend jährlich am 30. April gepflegt wird.

Schon in der letzten Aprilwoche beginnt man mit den Vorbereitungen.

Die Jungen schneiden im Wald frische Fichtenzweige

und die Mädchen flechten daraus eine schöne lange Ranke, die sich um den Maibaum windet. So sagt es jedenfalls die Tradition... auf den Bildern kann man sehen, dass sich auch ein paar Jungs für das flechten begeistern!!

Die Baumspitze wird noch durch einen geflochtenen Kranz mit bunten Bändern und Beleuchtung geschmückt. Manchmal muß vorher auch noch ein neuer, möglichst großer und schlanker Baum gefällt werden, wenn der alte im vergangenen Jahr durch auswärtige Jugendliche abgesägt wurde.

Das Aufstellen des Maibaumes ist vorwiegend Sache der Jugend, unterstützt durch die Männer jeden Alters. Viele Einwohner verfolgen das Aufstellen interessiert und freuen sich mit den Aktiven, wenn der Baum aufgerichtet ist und kerzengerade steht. 

Die ganze Nacht muß er bewacht werden. Es wäre ein Makel für die Jugend, wenn der Baum in der ersten Mainacht abgesägt wird. Leider ist es schon vorgekommen, aber ich kann sagen das es schon sehr lange her ist

Am Tage des Maibaumwerfens findet auch der Maiball statt. Sobald der Baum auf der Erde liegt, wird unter den Jugendlichen der Maikönig ausgelost. Es ist nicht nur eine Ehre, Maikönig zu sein, sondern der erloste König muß auch der Jugend ein bis zwei Faß Bier spendieren. Dafür darf er sich unter den Mädchen eine Maikönigin erwählen, mit ihr den Tanz eröffnen und danach auf einem mit frischem Birkengrün geschmückten Podium Platz nehmen.



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