am: 23.11.2009     [Kindermalschule]     vom: 27.04.2014

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Von der Oßlinger Kindermalschule werden tolle Mosaikarbeiten gefertigt und präsentiert. Heike Scholze von der Gemeindeverwaltung organisiert diese seit Jahren. Sie erklärt: "Also unser Maskottchen ist die KUNSTELSE. Wir haben es leider auch am letzten Wochenende nicht geschafft, sie fertig zu stellen. Aber das wird noch!"

...also schaut euch das doch mal an!

Nun zu den einzelnen Malschulen:

Winterangebot

Die bunten Welten des Miro und Kandinsky

Im Rahmen der Wintermalschule wollten wir den Teilnehmern die Technik der Hinterglasmalerei näher bringen und haben dazu die beiden Künstler Miro und Kandinsky ausgewählt. Beide haben sehr farbenfroh gearbeitet, teilweise auch nur mit geometrischen Formen. Bei Miros Bildern gibt es oft kein Oben und Unten, und je nachdem, wie man das Bild hält, erzählt es verschiedene Geschichten.

Kandinsky hat oft nach Musik gemalt, verschiedenen Tönen hatte er Farben zugeordnet und so seine Bilder "komponiert".
Wir haben die Kinder auf Fantasiereisen mitgenommen, selbstgeschriebene Geschichten entführten in den Weltraum, in einen Unterwasserzirkus und wir lauschten dem Streit der Zutaten auf einer Pizza, wer denn nun am wichtigsten sei.
Dazu sollten sie mit geschlossenen Augen Skizzen anfertigen. Es kam also nicht auf das exakte Arbeiten an, sondern vielmehr auf die Fantasie der Kinder.

Aus jeder Zeichnung suchten sie sich danach gelungene Ausschnitte aus und setzten diese mit der Technik der Hinterglasmalerei um. Bei dieser Technik muss man verkehrt herum denken, denn das, was man zuerst malt, erscheint bei dieser Technik als Vordergrund. Der Bildhintergrund wird als letztes gemalt.

Am Nachmittag hörten die Teilnehmer verschiedene Musikstücke und sollten dazu ihren Stiften ganz im Sinne Kandinskys freien Lauf lassen. Einige verbanden mit den Musiken verschiedene Gestalten, andere hörten zackige oder runde Linien.
Interessant für uns war, dass die Grundschüler freier an dieses abstrakte Arbeiten heran gegangen sind.

Sommerangebot

Picassowerkstatt

Das Außengelände des ehemaligen Kindergartens Weißig verleitet uns, auch plastisch mit den Kindern zu arbeiten. Dieses Jahr haben wir uns von den Bronzeplastiken Picassos inspirieren lassen. Er verfremdete Alltagsgegenstände zu Tieren, bekannt sind seine Ziege, für die er Flaschen und einen Weinballon verwendete oder sein Affe, bei dem man als Schnauze ein Spielzeugauto entdeckt.

Alle Teilnehmer sammelten also im Vorfeld Alltagsgegenstände, die nicht mehr benötigt werden, um daraus Kunst zu machen. An beiden Tagen wurde vormittags gebaut, geklebt und probiert. Schachteln, Becher, alte Schirme, Heizungsausgleichsbehälter usw. wurden zu Kugelfisch, Trompetenhahn, Schnecken und anderem lustigen Getier.
Natürlich hat unsere Malschule nicht so viel Geld, um diese Kunst in Bronze gießen zu lassen. Wir besprühten deshalb unsere Tiere mit Bronzespray.

Am Nachmittag wurde noch gezeichnet. Picasso war ja auch bekannt für seine Einlinienfiguren (z.B. seine Friedenstaube). In mehreren Schritten reduzierten wir Tierzeichnungen, bis zum Schluss nur noch Linien übrig blieben. Als letzten kreativen Teil konnten die Teilnehmer ihre Einlinienfigur noch mit Draht nacharbeiten.

Herbstangebot

Druckwerkstatt

Herbstzeit heißt bei der Kinder- und Jugendmalschule Druckwerkstatt. Dank dem finanziellen Engagement der Stiftung für Jugend und Sport der Ostsächsischen Sparkasse Dresden konnten wir uns eine Druckpresse anschaffen, die von den Kindern begeistert genutzt wurde.

Die Grundschüler entführten wir Sonnabend in die Welt der Märchen. In allen Räumen waren Zitate bekannter Märchen ausgehangen und auch die Märchen, die von uns vorgelsen wurden, inspirierten unsere kleinen Künstler zu verschiedenen Linoldrucken. Es wurde mit Farben und Hintergründen beim Drucken experimentiert. Als am Nachmittag jeder seine Drucke fertig hatte, zeigten Juliane Otte und Ina Seidel verschiedene Techniken, wie man daraus ein Buch binden kann oder sich ein Leporello bastelt. So entstanden die verschiedensten Märchenbücher, in die noch Texte mit Federn geschrieben oder Überschriften gestempelt wurden.

DIe Großen am Sonntag setzten sich mit Sprichwörtern auseinander. "Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen", "Ich glaub, mich knutscht ein Elch", "Liebe macht blind" sind nur einige der geflügelten Wörter, die kreativ umgesetzt wurden. Die Größeren entschieden sich in der Papierwerkstatt überwiegend für eine Klappkartentechnik, in die sowohl der Druckstock als auch die verschiedenen Drucke eingeklebt wurden.

Im November diesen Jahres ist eine Ausstellung bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden geplant. Wann genau und wo, erfahren Sie in Kürze auf dieser Homepage.



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